COVID-19 und psychische Gesundheit 

Gerne unterstütze ich Sie in Ihrer ganz individuellen "Coronasituation" mit einem speziell auf Sie abgestimmten therapeutischen Angebot - wie zB:
 

  • Kurztherapie im Sinne von Stabilisierung "wieder Boden unter den Füßen haben...."

  • mittelfristige therapeutische Begleitung zB im Rahmen eines Post Covid Syndroms

  • Psychotherapie bei allen durch die Coronakrise entstandenen oder verstärkten  psychischen Problemen
     

In der aktuellen Krise entstehen ganz nachvollziehbar zahlreiche Ängste:

  • Wie wird es mir und meinen Lieben bei einer Infektion mit dem Corona-Virus gehen?

  • Werden wir nur milde oder schwere Symptome haben?

  • Ist das Leben von mir selbst, meiner Familie und Freunde bedroht?

  • Wie wird es finanziell weitergehen?

  • Muss ich mir Sorgen um meinen Beruf machen?

  • U.v.m.
     

Gerade wenn man ein eher ängstlicher Mensch ist, können so leicht Gefühle von Panik und Hilflosigkeit entstehen.

Angst ist Teil des Menschseins und grundsätzlich ist es gut und wichtig, dass wir Angst haben. Sie gibt uns den nötigen Fokus, die Aufmerksamkeit und die Aktivierung, für uns und unsere Mitmenschen einzutreten und damit Gefahren mit angemessenem Respekt zu begegnen sowie Ressourcen und Reserven zu mobilisieren. Panik hingegen hilft uns nicht, besonnen und mit Überblick über die Lage entschlossen zu handeln.

Ich habe Ihnen einige Tipps bereitgestellt, die hilfreich sein können:

  • Nutzen Sie für Informationen nur seriöse Quellen: Schlecht recherchierte (Fehl-)Meldungen oder einseitige Berichterstattung kann Ängste unnötig anzuheizen oder auch die Lage herunterspielen. Verlässliche Informationsquellen sind z.B. das zuständige Ministerium https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus.html. Dosieren Sie die Nachrichtenflut und beschränken Sie sich darauf, sich z.B. nur einmal pro Tag über die aktuellen Nachrichten zu informieren.
     

  • Achten Sie auch auf positive Nachrichten: wir sind so programmiert, dass uns v.a. negative Informationen im Gedächtnis bleiben. Diese „selektive Wahrnehmung“ kann dazu führen, dass übersehen wird, dass es auch Geschehnisse und Entwicklungen gibt, die Hoffnung machen, Fortschritte zeigen und die Solidarität unter uns stärken. 
     

  • Gönnen Sie Ihrem Körper eine Ruhepause
     

  • Erinnern Sie sich an überstandene Krisen!
    Denken Sie auch mal zurück:

    • wo haben Sie in Ihrem bisherigen Leben schon schwierige Zeiten bewältigt und überstanden?

    • Was hat Ihnen dabei geholfen?

    • Wie haben Sie es geschafft?

    • Auf welche Fähigkeiten und Ressourcen können Sie zurückgreifen?

    • Auch kann es helfen, sich Fotos oder Erinnerungen aus diesen Zeiten herzuholen!
       

  • Sie sind nicht allein! Viele Menschen sind derzeit durch konkrete wirtschaftliche Sorgen oder etwa fehlende Betreuung ihrer Kinder belastet. Vernetzen Sie sich mit ebenfalls Betroffenen, bilden Sie Interessensgemeinschaften und sammeln Sie gemeinsam Informationen über mögliche Hilfsmaßnahmen. Manche Lösungsperspektiven brauchen auch Zeit, mit gemeinsamer Kreativität können oft (wenigstens kurzfristige) Lösungen gefunden werden.
     

  • Seien Sie solidarisch! Die aktuelle Krise verändert unsere Welt. Wir haben es in der Hand, eine positivere Zukunft mitzugestalten! Helfen Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten (und unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen) mit bei sozialen Projekten, der Nachbarschaftshilfe, bei freiwilligen Aktionen u.v.m
    Es kann uns helfen, gerade in dieser so außergewöhnlichen und beunruhigenden Zeit zu spüren, dass wir Teil einer großen Gemeinschaft sind und uns für ein gemeinsames, höheres Ziel aktiv einsetzen können.