PsychotherapeutInnen helfen  bei verschiedenen Problemen - etwa bei:

  • Belastenden Lebenssituationen und Lebenskrisen,

  • Problemen und Krisen in der Partnerschaft und in der Familie,

  • somatopsychischen und chronischen Erkrankungen oder auch bei 

  • funktionellen Störungen, die keine organische Ursache haben.

Tätigkeitsmerkmale:

Psychotherapie ist ein eigenständiges, wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren im Gesundheitsbereich.  Psychotherapie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.

Für detailliertere Information empfehle ich die folgende Broschüre des  Gesundheitsministeriums:

https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=563

Psychodrama

D as Verfahren Psychodrama ist sehr handlungs- und ressourcenorientiert. Ziel psychodramatischer Arbeit ist immer, aktivierend zu wirken, gelingende Begegnung mit anderen Menschen sowie Spontaneität zu fördern – im Sinne von lebendiger und situationsadäquater Handlungsfähigkeit.

Als Psychotherapiemethode ist Psychodrama wissenschaftlich international anerkannt und in Österreich eine der vom Bundesministerium für Gesundheit zugelassenen Psychotherapiefachrichtungen. Psychodrama zählt zu den humanistischen Verfahren und fußt somit auf einem humanistischen Welt- und Menschenbild.

Psychodrama ist dadurch gekennzeichnet, dass es einen bemerkenswert großen und umfangreichen „Methodenkoffer“ besitzt, der mit den verschiedensten Techniken, Arrangements und Handwerkszeugen angefüllt ist.

Unser Hauptwerkzeug ist dennoch und natürlich das Gespräch

Zu den bekanntesten Arrangements zählen das psychodramatische Rollenspiel sowie die psychodramatische Aufstellungsarbeit. Beide können sowohl im Einzel- als auch Gruppensetting zum Einsatz kommen. Insbesondere aufgrund dieser szenischen Arrangements wird das Psychodrama häufig als sehr realitätsnah und gleichzeitig auch über diese Realität hinausgehend – also bereichernd – empfunden.

Weitere zentrale Techniken sind beispielsweise Rollenwechsel und Rollentausch, Doppeln, Spiegeln, Sharing etc. Gemeinsam haben sie alle, dass ihr Einsatz entwicklungspsychologisch begründet werden kann, und dass diese Techniken somit auch als besondere Wirkfaktoren der Psychodrama-Psychotherapie gelten.